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01.03.2011

„Explosion – Konsequenzen und Schutz“: Zu diesem Thema gibt vom 13. bis 14. Juni 2007 in der Bundeshauptstadt Berlin eine hochkarätige Fachtagung von Sicherheitsspezialisten für Sicherheitsspezialisten. Die Fachtagung gibt nicht nur theoretisch fundierte Einblicke über die Wirkung von Anschlägen auf Menschen und Gebäude, sondern zeigt live in einem Freifeldversuch beim Bundesamt für Materialprüfung die Wirkung einer 100-Kilogramm-TNT-Explosion und die Konsequenzen der Druckwelle auf nachträglich gesicherte Gebäude.

Schutz vor Sprengstoffanschlägen HAVERKAMP lädt zu Fachtagung

 

Die meisten kennen die Bilder aus dem Fernsehen. Unmittelbar nach einer immensen Explosion
breitet sich in alle Richtungen eine gewaltige Druckwelle aus. Sie zerstört Gebäude und zersplittert das Glas in weitem Umkreis, welches mit Geschossgeschwindigkeit umherfliegt und zur lebensbedrohenden Gefahr für die Menschen wird. Fernsehbilder wohlgemerkt, die keineswegs nur den spektakulären Phantasien von Hollywood-Drehbuchschreibern und dem Trickreichtum von Film-Pyrotechnikern entspringen, sondern die immer wieder in Nachrichtensendungen die bestürzende Realität widerspiegeln. Sprengstoffattentate birgen das derzeit größte Gefährdungspotenzial bei terroristischen Anschlägen, wie internationale Terrorismusexperten zu bestätigen wissen.

Seit inzwischen über zwei Jahrzehnten beschäftigt sich das weltweit renommierte Sicherheitstechnikunternehmen HAVERKAMP aus dem westfälischen Münster mit dem effektiven Schutz vor den Folgen unbändiger Detonationswellen und gibt das Wissen auf diesem hoch spezialisierten Fachgebiet an die Sicherheitsbeauftragten großer Unternehmen, Non-Profit Organisationen, Regierungen und anderen staatlichen Institutionen weiter.

Die international anerkannten Referenten gestaltete zweitägige Tagung findet vom 13. bis 14. Juni 2007 in Berlin statt und ist noch offen für weitere Anmeldungen. Anmeldeunterlagen, sowie detaillierte Informationen zu den Tagungskosten, können bei der HAVERKAMP GmbH, Telefonnummer 0251-6262164 oder per E-Mail: s.hodak@haverkamp.de angefordert werden.

Wie lässt sich das vorhandene Gefährdungspotenzial analysieren? Was sind die Konsequenzen von Sprengstoffanschlägen? Wie verhalten sich Baustrukturen bei Detonationswellen? Wie kann man sich vor dem gefährlichen Splitterflug schützen, der über 80 Prozent der schweren und tödlichen Verletzungen bei Explosionen verursacht?
Für qualifizierte Antworten auf diese Fragen bürgt die Liste der Tagungsreferenten: Dr. John Wyatt, ehemaliger Lieutenant Colonel der britischen Streitkräfte und Spezialist für die Prävention terroristischer Bombenanschläge. Prof. Dr. Norbert Gebbeken, Professor für Baustatik an der Universität der Bundeswehr in München, Mitglied des Kuratoriums des Fraunhofer „Ernst-Mach“-Institutes sowie Gutachter für Forschungs- und Technologieprojekte bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Dr. med. Markus Winter, leitender Notarzt und Chefarzt der Abteilung Anästhesie des Kreiskrankenhauses Blaubeuren. Dipl. Ing. Simon Vetter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Kurzzeitdynamik. Bernhard Haverkamp, erfahrener Sicherheitsexperte, Mitgründer und Mitglied der Geschäftsleitung der HAVERKAMP GmbH. Markus Piendl, Reserveoffizier der Bundeswehr, akkreditierter Fachreferent für zivile, polizeiliche und militärische Dienststellen/Spezialeinheiten, Projektmanager für Perimetersicherung der HAVERKAMP GmbH.

Autor: Matthias Cieslak | Silke Gärtner

 

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