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27.04.2007

Schraubenzieher, Maßband, Rollokassette und Folien, so beschreibt sich die Ausrüstung mit der Sandra Vocke und Cigdem Demiröz für ihr Tageswerk in der Rolloproduktion bei HAVERKAMP gerüstet waren. Der Girls Day am 26. April – eine Überraschung für beide Seiten.

Mädchen- Zukunftstag HAVERKAMP Girls` Day 2007

 

Präzise, hochkonzentriert und mit einem Lächeln auf den Lippen arbeiteten die beiden gehörlosen Schülerinnen aus Münster an der Erstellung von Rollomustern für
HAVERKAMP Kunden. Cigdem Demiröz und Sandra Vocke haben den Schritt gewagt und sich unter die „Männerwelt“ gemischt. Selbstbewusst und voller Elan richteten sie ihr Maßband aus, griffen zum Akkuschrauber und bedienten das Ultraschallschneidegerät. „Ich war sehr positiv überrascht“, berichtet Frank Landwerth, Produktionsleiter von HAVERKAMP. „Soviel Neugier und Aufgeschlossenheit hatten wir gar nicht vermutet“. Den zwei Mädchen hat es besonders gefallen, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen, erklärten Sie. Die Freude war groß, als Sandra und Cigdem ihr Tagwerk in den Händen hielten und auch das Lächeln auf den Lippen war immer noch da.

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Der Girls Day soll praxisnah und gezielt einen Einblick in die technische und techniknahe Arbeitswelt geben.

HAVERKAMP wird auch 2008 die Initiative Girls` Day unterstützen und freut sich jetzt schon auf die neugierigen Besucher im nächsten Jahr.

Autor: Silke Gärtner

 

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