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02.04.2014

Kindersicherheit ist für viele Bereiche schon immer ein äußerst wichtiges Themengebiet. So auch für die Branche des Sicht- und Sonnenschutzes. Auch wenn die Zahl der Unfälle sich auf diesem Gebiet noch in Grenzen hält, so bleiben das Risiko und die Angst bestehen, dass insbesondere Kinder sich an den Bedienelementen wie Schnüren oder Ketten von Produkten strangulieren können. Aus diesem Grund wurde die bisherige Norm für Kindersicherheit weiterentwickelt und die Rechtssituation verschärft.

Noch mehr Kindersicherheit bei Sicht- und Sonnenschutzprodukten durch Ergänzung der DIN EN 13120

 

Jeder weiß es: Kleinkinder sind schnell, flink und vor allem sehr neugierig. Sie erkunden ihre Umwelt liebend gerne durch einfaches Berühren und Ausprobieren der ihnen interessant scheinenden Gegenstände. Aufgrund dessen ist es umso wichtiger, dass insbesondere Gegenstände in Reichweite von Kleinkindern ein möglichst geringes Gefahrenrisiko – im Idealfall gar kein Risiko – bieten. Zu diesem Zweck ließ die Europäische Kommission die DIN EN 13120 von 2009 überarbeiten.

Ziel: Mehr Sicherheit für Kinder!

Die aktuelle Europäische Norm (DIN EN 13120:2009) für die Sicherheit von Kindern lässt es derzeit den Herstellern von Sicht- und Sonnenschutzprodukten mit Bedienelementen wie Schnüren oder Ketten offen, ob an ihren Produkten Warnhinweise angebracht sind. Diese optionale Regelung soll sich möglichst zeitnah ändern: Die Kennzeichnung von Warnhinweisen wird ab diesem Zeitpunkt für alle in diesem Bereich tätigen Fachbetriebe nicht länger „ein Kann“, sondern „ein Muss“ sein. Die Vorschrift muss ohne Übergangsfrist übernommen werden. Warnhinweise müssen dann an den Produkten sowie in Montage- und Bedienungsanleitungen sichtbar sein. Zusätzlich sollen Hersteller und Fachbetriebe ihre Kunden sowohl auf die Gefahren explizit hinweisen als auch die Funktionsweise der Sicherheitsvorkehrung erklären.
Neben den Hinweisen gibt es auch noch produktspezifische Anforderungen, die erfüllt werden müssen.
HAVERKAMP wird mit einem sogenannten Kettenspanner der ergänzten Norm zukünftig gerecht werden. Zur Verringerung der Strangulierungsgefahr wird die Kette mit einer Spannvorrichtung fest am Fensterrahmen fixiert.

HAVERKAMP fertigt bereits Produkte gemäß der DIN EN 13120

Einige Unternehmen – insbesondere die, die dem Verband innerliegender Sicht- und Sonnenschutz angehören – wie beispielsweise HAVERKAMP, legen großen Wert auf das Thema Kindersicherheit. Schnur- und kettenlose Produkte werden von ihnen daher schon seit mehreren Jahren gemäß den Vorgaben der DIN EN 13120 angefertigt. Die variablen Systeme mit Elektroantrieb der Marke OPALVARIO® zählen zu den Produkten von HAVERKAMP, die nicht mehr umgestellt werden müssen. Sie entsprechen sowohl den aktuellen als auch den zukünftigen Anforderungen und sind somit bereits kindersicher. Beispielhafte OPALVARIO® Rollosysteme von HAVERKAMP sind das Rollosystem OPALVARIO® Smart sowie die OPALVARIO® Flächenvorhangsysteme und Plissee-Systeme.
Eine erste Informationsbroschüre mit dazugehörigen Handlungsempfehlungen, die alle wichtigen Änderungen und zukünftige Vorgaben zusammenfasst und veranschaulicht darstellt, gibt es von dem Verband für innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz (ViS) für seine Mitglieder.

 

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