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15.11.2006

Herkömmliche Sicherung von Privatgrundstücken weist wesentliche Mängel in üblichen Bedrohungssituationen auf. HAVERKAMP hat ein ganzheitliches Konzept entwickelt, mit dem Bewohner in drei Stufen vor Übeltätern geschützt werden.

PROTECTOR - Effizienter Personenschutz in Privatobjekten

 

Bei der Sicherung von Privatobjekten geht es in erster Linie um den Personenschutz, nur sekundär um den Objektschutz. Heutzutage schützt üblicherweise hochwertige Einbruchmeldetechnik mit Aufschaltung zu externen Wachunternehmen oder Einsatzleitzentralen Grundstücke. Mit diesem Konzept sind jedoch gravierende Nachteile verbunden. Zum Einen wird das System nur scharf geschaltet, wenn die Bewohner nicht anwesend sind oder während der Nacht. Dagegen ist ein ungehinderter Zugriff auf das Eigentum bei einem Gartenaufenthalt der Bewohner oder geöffneten Fenstern und Türen möglich. Um diese nicht unwesentlichen Mängel zu beseitigen, hat HAVERKAMP ein Vollschutz-Prinzip entwickelt. Dieses sieht drei Stufen zur Grundstücksicherung vor. Der erste Schritt besteht darin, die Grundstücksgrenze rund um die Uhr zu sichern. Dafür empfiehlt sich ein Detektionszaunsystem, welches ständig scharf geschaltet ist, zur Erkennung von Angreifern. Ein dynamisches Videosystem zur internen und externen Beurteilung der Lage ergänzt die Maßnahme. Die Dome-Kameras sind so angeordnet, dass sie jeden Abschnitt des Zaunes abdecken. In der zweiten Stufe wird die Gebäudeaußenhaut an Fenstern und Türen gesichert. Das geschieht auf mechanische als auch elektronische Weise. Die letzte Stufe ist ein Sicherheitsraum, von HAVERKAMP Safe Heaven® getauft, der als Rückzugsort bei massiven Angriffen dient. Den Sinn dieser Abstufung sollen zwei Alarmsituationen beweisen:

Schutzpersonen befinden sich im Garten
Bei konventioneller Sicherung ist die Einbruchmeldeanlage unscharf geschaltet, da die Anwohner anwesend sind. Dringt ein Einbrecher in das Grundstück ein, erfolgt keine externe Alarmierung. Bei ganzheitlicher Sicherungstechnik würde jederzeit schon beim Übersteigen des Zaunes Alarm ausgelöst. Zeitgleich wird der Alarm an eine externe Stelle übertragen. Eine akustische Meldung weist die Anwohner auf den Eindringling hin. Sie können sich im Gebäude in den Sicherheitsraum zurückziehen und von dort Kontakt zur Leitstelle aufnehmen. Durch die externe Alarmierung und Übertragung der Videobilder wird die Polizei unverzüglich benachrichtigt. Die Schutzpersonen bleiben bis zum Eintreffen der Polizei geschützt im Sicherheitsraum.

Schutzpersonen befinden sich im Haus
Konventionelle Einbruchmeldetechnik ist in solch einer Situation unscharf oder nur teilscharf geschaltet. Eine externe Alarmierung erfolgt nur bei einem Angriff auf scharf geschaltete Fenster oder Türen. Ansonsten können die Anwohner keine Hilfe von Außen erwarten. Ganzheitliche Sicherungstechnik detektiert bereits am Zaun den Einbrecher und meldet dies an den Hausherrn und die angeschlossene Leitstelle. Die Schutzpersonen bleiben im Gebäude und ziehen sich in den Sicherheitsraum zurück, von wo sie mit der Zentrale Kontakt aufnehmen können. In dieser „sicheren Zelle“ verweilen sie bis zum Eintreffen der Polizei. Durch die 24-Stunden-Scharfschaltung des Detektionssystems wird jedes Eindringen ertappt. Die Schutzpersonen müssen keine Bedienungen von Geräten, wie Telefon oder Schloss, ausführen und ziehen sich sofort in die sichere Zelle zurück. Durch die Videoübertragung ist die Situation dokumentiert und die Polizei ist umgehend benachrichtigt. Ohne Freilandsicherung ist ein effizienter Personenschutz nicht möglich. Durch das 3-Stufensystem besteht Schutz auch bei massiven Angriffen, ohne dass dieser gewohnte Lebensabläufe einschränkt. Durch die externe Videoüberwachung wird die Polizei umgehend alarmiert. Noch einen weiteren Vorteil bringt dieses Konzept mit sich. Potentielle Täter erkennen hochwertige Sicherungsmaßnahmen bei der Objektselektion und wenden sich ungesicherten Objekten zu. Zudem lässt sich durch spezielle Zaundetektions- und Videosysteme eine hohe Designintegrität erreichen.

Safe Heaven®
Der Name ist ein Wortspiel und kommt von „Safe Haven“, was sicherer Zufluchtsort bedeutet. HAVERKAMP entwickelte ihn, um den Schutz der Privatsphäre von überfallenen Personen zu gewährleisten. Gerade wenn Personen misshandelt werden oder die Einbrecher im Haus Vandalismus betreiben, geht häufig das Vertrauen in die eigenen vier Wände verloren. Der Raum, typischerweise das Schlafzimmer oder die Ankleide, erhält mechanischen Schutz in Form von einbruch- oder durchschusshemmenden Türen und Fenstern, die sich den optischen Anforderungen der Wohnung anpassen. Die Tür verriegelt nach dem Zuziehen allein. Mit einer im Raum stationierten Festnetz unabhängigen Telefonleitung (Mobiltelefon) kann die bedrängte Person Kontakt nach außen aufnehmen. Zur Ausstattung gehört ferner ein mobiler Überfallmelder. Da dieser nicht druckempfindlich ist, wird ein Signal von diesem Melder von den Wachkräften auf jeden Fall ernst genommen. Der Raum ist darauf ausgelegt, ein Überleben bis zum Eintreffen der Polizei, üblicherweise bis zu einer halben Stunde, sicher zu stellen.

 

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